h&p unternehmensgruppe
IHRE SPENDE

Das Erleben von Tradition:  Ein wichtiger Aspekt der Alltagspädagogik der h&p Nord GmbH

Die Gemeinschaft, in der Kinder und junge Menschen aufwachsen, – in der Regel die Familie – gilt als wichtigste Institution der Wertvermittlung in der demokratischen Gesellschaft. Neben der Familie sind es auch andere Systeme, die die Wertevermittlung im alltäglichen Miteinander gewährleisten. Bei h&p Nord Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH sind es die familienanalogen Betreuungssettings, die diese zentrale Aufgabe übernehmen. Junge Menschen, die nicht mehr in ihren eigenen Familien leben können, leben bei sozialpädagogischen Fachkräften in deren privatem, familiärem Umfeld, so dass die jungen Menschen in einem familienähnlichen Setting aufwachsen können. Werte wie Gleichberechtigung, Toleranz, Selbstentfaltung, Autonomie und Individualismus werden tagtäglich im Miteinander vermittelt.

Ein Schwerpunkt im Alltag der familienanalogen Betreuungsstellen liegt auch auf der Gestaltung von Traditionen: Die Teilnahme und Gestaltung von Traditionen verstärken die vermittelten Werte. Darüber hinaus stellen Traditionen einen wichtigen Teil der gesellschaftlichen Kultur dar, da sie die kulturellen Besonderheiten widerspiegeln.

Traditionen fällt eine besondere Funktion zu: sie schaffen für jeden Einzelnen Orientierung und verlässliche Strukturen; sie werden von vielen Menschen als wichtiger Teil ihres (Alltags)Lebens empfunden. Sie unterbrechen den Alltag und schaffen ein persönliches und vor allem wiederkehrendes Erleben:  so schaffen sie auch Vorfreude auf das Kommende und Zukünftige. Das Mitgestalten von traditionellen Festen und Bräuchen ermöglicht es zudem, sich als Teil einer Gemeinschaft zu fühlen. Traditionen haben dadurch auch eine gewichtige Funktion hinsichtlich der Integration; sie schaffen Möglichkeiten zur aktiven Teilhabe und Partizipation: beim Martinsfest mit St.-Martins-Spiel und anschließendem gemütlichen Beisammensein beim Feuer; beim Schneiden eines Barbara-Zweiges für die Adventszeit; beim Backen eines Osterzopfes oder beim Besuch eines traditionellen Jahrmarktes oder Festes der Umgebung. Sie können dadurch auch als Türöffner und Basis für die Beziehungsbildung dienen.

Für die h&p Nord Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH sind Traditionen ein wesentlicher Bestandteil im Betreuungsalltag der jungen Menschen. Sie bereichern nachhaltig ihr Leben und vermitteln ihnen wichtige Werte. Es sind sehr unterschiedliche Werte, die den jungen Menschen durch die Teilhabe an traditionellen Veranstaltungen und Ritualen im Alltag vermittelt werden: neben dem Erwerb von Kenntnissen über kulturelle Hintergründe sind es Werte wie Geduld, wenn vor der Bescherung am Heiligen Abend, zunächst noch gemeinsam der Nachmittag miteinander gestaltet wird, um das Warten zu überbrücken. Oder Rücksichtnahme, wenn alltägliche Gewohnheiten abgelegt werden müssen zugunsten der gemeinsamen Unternehmung; Mithilfe, wenn die Festgestaltung von allen, die teilnehmen, auch Unterstützung abverlangt; Rücksichtnahme, wenn auf die jüngeren Teilnehmenden geachtet werden muss. Darüber hinaus kann dergleichen mehr an Wertvermittlung genannt werden, die durch das gemeinsame Erleben von traditionellem Feiern vertieft werden: Achtung und Unvoreingenommenheit vor anderen, Sensibilität füreinander, …. Es sind jedoch nicht nur Feste und Feiern die traditionelle Alltagsgestaltung prägen; auch das Erzählen von Märchen und Geschichten, der Besuch von interkulturellen Theaterstücken, das gemeinsames Kochen internationaler Speisen zu Festtagen, uvm sind Teile von kulturellen Traditionen.

Traditionen verbinden Menschen miteinander und sie schaffen für die jungen Menschen außergewöhnliche Erlebnisse mit anderen, die aufgrund der gewachsenen Tradition wiederkehrend und daher für sie berechenbar sind: der traditionelle Sankt-Martins-Zug mit allen Kindern aus Grundschule und Kindergarten, das gemeinsame Einhalten guter Vorsätze während der Fastenzeit, das Bereitstellen eines (sauberen) Stiefels am Vorabend des Nikolaustages, das Vorlesen der Weihnachtsgeschichte, ….

Junge Menschen brauchen diese Erfahrungen und Erlebnisse im Umgang mit Traditionen, denn dies gibt ihnen ein Gefühl der Sicherheit und Geborgenheit; sie können sich verwurzelt fühlen.

h&p Nord Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH achtet darauf, dass für die jungen Menschen in ihrem Alltag die Möglichkeit gegeben ist, an traditionellen Festen und Bräuchen teilzuhaben. Denn junge Menschen benötigen für eine gelingende Entwicklung vertrauensbildende Grunderfahrungen wie das Miterleben von Gemeinschaft und feste Rituale, um sich eigene und fremde Werte zu erschließen.

h&p Nord Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH


Prof. Dr. Dr. Julian Nida-Rümelin am 08.12.2022 zu Gast bei der haug&partner unternehmensgruppe

Die haug&partner unternehmensgruppe freut sich bekannt zu geben, dass Prof. Dr. Dr. Julian Nida-Rümelin am 08.12.2022 mit einem Vortrag zum Thema:  „Ökonomie und Ethik in der Sozialarbeit: philosophische Klärungen“ an der Jahresveranstaltung der Unternehmensgruppe zu Gast sein wird. 

Datum: 08.12.2022 / Uhrzeit: 10:00 – 12:00 / Ort: Ulmer Str. 130, 73431 Aalen

Julian Nida-Rümelin gilt als einer der „renommiertesten Philosophen in Deutschland“ (Handelsblatt vom 30.7.2017), Er ist Lehrstuhlinhaber für Philosophie und politische Theorie an der Ludwig-Maximilians Universität München. Er ist seit 2018 Direktor am Bayerischen Forschungsinstitut für digitale Transformation (bidt).

Für fünf Jahre (1998-2002) wechselte Nida-Rümelin in die Kulturpolitik, zunächst als Kulturreferent der Landeshauptstadt München, dann als Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröder.

2016 verlieh ihm die bayrische Staatsregierung die Medaille für besondere Verdienste um Bayern in einem Vereinten Europa. Im Jahre 2019 erhielt er den bayrischen Verdienstorden. Seit 2022 ist Julian Nida-Rümelin stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Ethikrates.

Sein Buch „Die Optimierungsfalle. Philosophie einer humanen Ökonomie“ hat intensive Debatten  zum Verhältnis von Ökonomie und Ethik ausgelöst. Es beruht auf seinen langjährigen Forschungen zur Theorie praktischer Rationalität an der Nahtstelle zwischen Ökonomie, Spieltheorie und Philosophie.

Letzte Buchpublikationen: „Humanistische Reflexionen“ (Suhrkamp 2016) und „Über Grenzen denken: eine Ethik der Migration“ (edition Körber, 2017). Im Herbst 2018 erschien das Buch „Digitaler Humanismus: Eine Ethik für das Zeitalter der künstlichen Intelligenz“ (Piper Verlag), für das er in Österreich den Bruno-Kreisky-Preis für das beste politische Buch des Jahres erhielt. Im Frühjahr 2020 erschien bei edition Körber „Die gefährdete Rationalität der Demokratie“.

Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter info@albakademie-institut.de.


Politische Teilhabe – eine notwendige Herausforderung für junge Menschen in den kommenden Jahrzehnten

Für eine moderne Gesellschaft sind die weltweiten Trends wie die Globalisierung, Digitalisierung und Migration große Herausforderungen. Sie müssen sich den hierzu notwendigen Veränderungsanforderungen stellen und umsetzen. Aber auch große Krisen wie die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine mit seinen vielschichtigen Auswirkungen fordern in hohem Maße eine Gesellschaft und ihre Mitglieder: die Familien, die Kinder und Jugendlichen.

Es ist sicherlich vor allem die Aufgabe des Staates und hier vor allem Aufgabe der Familienpolitik Lösungen zu entwickeln, um Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien durch finanzielle sowie strukturelle Veränderungen Sicherheit sowie Chancengleichheit zu gewährleisten.

Das allein ist jedoch zu kurz gegriffen, denn es muss vor allem eine Stärkung der jüngeren Generation gegenüber der Alterung der Gesellschaft erfolgen, um dieser nachwachsenden Generation auch perspektivisch und nachhaltig Entwicklungsmöglichkeiten in ausreichendem Maß und vor allem fundiert zu gewährleisten! Und das kann nicht der Politik, den Bildungsträgern und anderen institutionalisierten Organisationsformen überlassen bleiben. Es muss bei den jungen Menschen selbst der Impuls hierzu vorhanden sein.

Daher gilt es, die jungen Menschen zu fördern und zu beauftragen, sich an ihrer Zukunftsbildung zu beteiligen. Sie müssen von klein an hingeführt werden, für sich und ihre Rechte einzustehen und sich hierfür Gehör und Gewicht zu verschaffen. Ein unstrittiger Auftrag an eine ganzheitliche und fürsorgliche Erziehung, die dem Wohl des Kindes dient, darf dies nicht mehr außer Acht lassen. Dies geht über Partizipationsrechte und – möglichkeiten im Alltag hinaus. Die jungen Menschen müssen um ihren Anteil und um ihre Wichtigkeit in der Gesellschaft Kenntnis erlangen und sie müssen herangeführt werden, sich dies zu sichern. Denn es geht um ihre Zukunft, die nicht von den Zugeständnissen einer alternden Gesellschaft abhängig sein darf.

In diesem Sinne ist es auch ein Auftrag in der öffentlichen Erziehung – und somit bei h&p Nord Kinder-, Jugend-, Familienhilfe GmbH –, junge Menschen in ihrer politischen Kompetenz zu fördern. h&p Nord Kinder- Jugend- Familienhilfe gGmbH bietet allen jungen Menschen Möglichkeiten, sich Gehör zu verschaffen und auch politisch zu beteiligen. Max Frisch, Schriftsteller, fasst dies kurz: „Demokratie heißt, sich in seine eigenen Angelegenheiten einzumischen.“ Fördern Sie die jungen Menschen; unterstützen Sie sie darin. Denn die bei Ihnen betreuten jungen Menschen haben durch Sie verlässliche und fürsorgliche Partner*innen, die ihnen bei dieser wichtigen Aufgabenstellung helfen können.

h&p Nord Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH

 


Weiterentwicklung der Angebote: Jetzt h&p Nord Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH

Alle Angebote von h&p Berlin/Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH (im Folgenden: h&p Berlin/Brandenburg GmbH) werden durch den Träger ständig überprüft und weiterentwickelt, um den aktuellen Anforderungen und Gegebenheiten Rechnung zu tragen. h&p Berlin/Brandenburg GmbH sieht sich als lernende Organisation, die die Qualität der Angebote und ihre Übereinstimmung mit der Bedarfslage beständig prüft und voranbringt. Dazu gehört die Entwicklung neuer und die Weiterentwicklung bestehender Angebote.

Dieser Idee entsprechend wird h&p Berlin/Brandenburg GmbH künftig unter der Firmierung h&p Nord Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH (im Folgenden: h&p Nord GmbH) fungieren.

Die Gründe hierin liegen auch in der länderspezifischen Ausrichtung: h&p Berlin/Brandenburg GmbH, prospektiv h&p Nord GmbH wird neben Berlin und Brandenburg in weiteren Bundesländern auftreten.

Der Angebotsschwerpunkt der h&p Nord GmbH liegt weiterhin auf Jugendhilfeangeboten in häuslicher Gemeinschaft. Diese umfassen: Erziehungsstellen, Familienwohngruppen, intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuungen (ISE-Maßnahmen) sowie Sonderpädagogische Pflegefamilien. Der Träger versteht sich weiterhin als verantwortungsvoller Träger mit einem verbindlichen, pädagogischen Leitbild.

Durch die Erweiterung des Wirkungskreises möchte die h&p Nord GmbH mit ihrer netzwerkartigen und überregionalen Struktur in der Lage sein, weiteren Jugendämtern eine zeitnahe, regionsspezifische und eng am individuellen Hilfebedarf der Kinder und Jugendlichen orientierte Unterbringung zu bieten. Dabei steht auch hier im Vordergrund, den jungen Menschen, deren Familiengefüge, seinem sozialen Umfeld und seiner einzigartigen Biografie durch die pädagogische Arbeit und Schaffung von individuellen Angeboten gerecht werden zu können.

h&p Nord Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH

Fortbildung für Leitungsmitarbeiter*innen in der haug&partner unternehmensgruppe

Die haug&partner unternehmensgruppe führt unter Leitung der albakademie regelmäßig Fortbildungen für ihre Mitarbeiter*innen in Leitungspositionen durch. Vergangenen Donnerstag, am 30.06.2022, fand einer der Leitungsfortbildungstage in Aalen statt. Unter dem Thema „Freier Träger – Partner oder Auftragnehmer“ trafen sich die Leitungen AihG, ISE sowie Regionalleitungen aus allen Einzelunternehmen der haug&partner unternehmensgruppe in der Zentrale Aalen zusammen.

Angelehnt an eine Vielzahl an Praxisbeispielen leitete Herr Reinhard Glatzel die Teilnehmer*innen durch den Tag und ging im gegenseitigen Austausch auf die rechtlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen des freien Trägers ein. Den theoretischen Input gab es im ersten Teil der Veranstaltung unter anderem zu dem Schwerpunkt „Zusammenarbeit zwischen öffentlicher und freier Jugendhilfe“. Der Nachmittag bot den Teilnehmer*innen die Möglichkeit, persönliche Erfahrungen vor dem Hintergrund des theoretischen Inhaltes zu reflektieren und mit den Kolleg*innen darüber in den Austausch zu gehen.

Für die haug&partner unternehmensgruppe ist es bedeutend, ein verbindliches Fortbildungswesen zu gewährleisten, welches die Einzelgesellschaften durch unternehmensübergreifende Veranstaltungen miteinander verbindet und in den Austausch bringt. Dies schafft Qualitätssicherung und -entwicklung sowie Synergieeffekte, welche in der täglichen Arbeit genutzt werden.


Joshua Haug ab 01. Juli übergreifende Koordination der haug&partner unternehmensgruppe

Liebe Lesende,

„Wo anders als im Menschen könnte das Menschliche liegen?“ (Watzlawick) – dieser Prämisse hat sich die haug&partner unternehmensgruppe seit jeher verschrieben.

Diesem Anspruch folgend sind in der haug&partner unternehmensgruppe eine Vielfalt an stationären und teilstationären Betreuungsangeboten entstanden, die es Kindern und Jugendlichen ermöglichen, ein sicheres zweites Zuhause zu finden – sofern sie nicht mehr zuhause leben können. Getragen werden diese stationären und teilstationären Betreuungsangebote von verantwortungsbewussten und engagierten Menschen, die den zu betreuenden jungen Menschen jeden Tag aufs Neue die Vielfalt und die Zuversicht in die Zukunft erlebbar machen: junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund – mit und ohne Behinderung – unterschiedlichen Alters und mit verschiedenen sozialen Hintergründen. Sie alle finden in der haug&partner unternehmensgruppe ein hoch qualifiziertes und individuelles Betreuungsangebot. Die Berücksichtigung und Wertschätzung der Persönlichkeit jedes einzelnen jungen Menschen steht im Zentrum des pädagogischen Wirkens und der Realisierung gelingender Hilfeprozesse.  Teilhabe- und Chancengerechtigkeit in allen Lebensbereichen ist das zentrale Ziel, das stets verfolgt wird, um die jungen Menschen zu einem unabhängigen und selbstbestimmten Leben zu führen. Inklusion ist daher eine Selbstverständlichkeit im sozialpädagogischen Ansatz der haug&partner unternehmensgruppe: miteinander leben, lernen, spielen, gemeinsam aufwachsen und den Alltag gleichberechtigt gestalten.

Die haug&partner unternehmensgruppe ermöglicht jungen Menschen soziale Teilhabe und Chancengleichheit durch die gleichberechtigte Gewährleistung gemeinsamer Erziehung, Betreuung und Bildung. Im Jahr 2009 ist in Deutschland die UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Kraft getreten und hat die Aufgabe bekräftigt, sich auf den Weg zu einem inklusiven Bildungswesen zu machen. Alle jungen Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, sollen ihre Potenziale optimal entwickeln können, unabhängig von besonderen Lernbedürfnissen, Geschlecht, sozialen und ökonomischen Voraussetzungen. Dafür brauchen sie individuell passende Unterstützungssysteme. Dieser Anspruch findet nun auch in der neuen Gesetzgebung des KJSG ihre Umsetzung. Die haug&partner unternehmensgruppe verfolgt diesen Ansatz bereits seit ihrer Gründung. Sie kann somit auf langjährige Erfahrungen in diesem Bereich zurückblicken, die durch viele Erfolgsgeschichten geprägt sind. Inklusion hat viele Facetten. Inklusion bedeutet aber vor allem, miteinander zu leben, und durch kreative Lösungen sowie individuelle Anpassungen Inklusion zuzulassen.

haug&partner unternehmensgruppe darf für sich in Anspruch nehmen:  wir haben nicht nur Lust und Mut zur Inklusion – wir leben sie auch: tagtäglich; denn „Wo anders als im Menschen könnte das Menschliche liegen?“ (Watzlawick)

Mit freundlichen Grüßen,

Joshua Haug

Koordination der haug&partner unternehmensgruppe


Die Rückmeldepflicht in § 4 Abs. 4 KGG: Übermittlung von Informationen bei Kindeswohlgefährdung

Gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) wurde durch den Gesetzgeber in § 4 KKG Abs. 1 eine Sollvorschrift zur Übermittlung von Informationen durch Geheimnisträger*innen bei Kindeswohlgefährdung eingeführt. Der öffentliche Träger der Kinder- und Jugendhilfe (Jugendamt) soll bei gewichtigen Anhaltspunkten einer Kindeswohlgefährdung zeitnah eine Rückmeldung geben, ob die gemeldeten Anhaltspunkte über die Gefährdung des Wohls des Kindes oder der Jugendlichen bestätigt worden sind und ob dieser zum Schutz des Kindes oder Jugendlichen tätig geworden ist.

Um eine vertrauensvolle Kooperationsbeziehung zu fördern sowie den Berufsgeheimnisträger*innen eine Beurteilung über das Fortbestehen der Gefährdungssituation zu ermöglichen, wurde in Verbindung mit dem KJSG durch die Einführung von § 64 Abs. 4 SGB VIII für dort aufgeführte Berufsgeheimnisträger*innen in Absatz 4 eine Rückmeldepflicht durch das Jugendamt eingeführt. Damit hat der Gesetzgeber die gesetzliche – insbesondere auch datenschutzrechtliche, Grundlage und Möglichkeit einer solchen Rückmeldung geschaffen.

Eine gesetzliche Grundlage für die pauschale Rückmeldung an meldende Personen außerhalb der Regelungen des § 4 Abs. 4 KKG gibt es nicht. Zulässig ist die Rückmeldung durch das Jugendamt an Hinweisgeber nur, wenn diese für die Erfüllung des eigenen Schutzauftrages nach § 8a SGB VIII erforderlich ist. In DIJuF, Handlungsfelder des KJSG wird dies konkretisiert: „Die in § 8a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 SGB VIII vorgesehene Einbeziehung von Berufsgeheimnisträger*innen, die das Jugendamt nach § 4 Abs. 3 KKG über eine (mögliche) Kindeswohlgefährdung informiert haben, soll in geeigneter Weise erfolgen. Genauere Vorgaben zur Eignung der Art und Weise macht das Gesetz nicht. Die Eignung der Art und Weise der Beteiligung ist daher einzelfallabhängig zu prüfen. In die fachliche Entscheidung darüber, wie die mitteilende Person an der Gefährdungseinschätzung beteiligt wird, sind vergleichbare Überlegungen anzustellen, wie bei der Frage, ob die mitteilende Person an der Einschätzung beteiligt wird.“

Für h&p Berlin/Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH gilt weiterhin, im Bereich des Kinderschutzes sehr verantwortlich mit den öffentlichen Trägern zusammen zu arbeiten und in einem kontinuierlichen und offenen Austausch zu sein, um den Kinderschutz sehr fundiert zu gewährleisten.

h&p Berlin/Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH

Fachtag zu Qualifizierung als pädagogische Fachkraft in der haug&partner unternehmensgruppe

Nach zwei Jahren als Onlinefortbildung hat am 29.06.2022 in der haug&partner unternehmensgruppe nun wieder der Fachtag zur Qualifizierung als Erziehungsstellen-/ Wohngruppenfachkraft bzw. SPSPF- und ISE-Pädagog*in in Präsenz stattgefunden.

Der Fachtag bietet unternehmensgruppen-übergreifend allen neu hinzukommenden Pädagog*innen einen fachlichen Einstieg in die Tätigkeit und die damit verbundenen Anforderungen. Konzipiert ist die Veranstaltung als Hybridfortbildung in zwei Teilen: Teil I des Fachtages ist eine interaktive Onlinepräsentation, welche die Pädagog*innen zu Beginn ihrer Tätigkeit erhalten, um sie dann in fortlaufender Rücksprache mit ihrer zuständigen Regionalleitung/ Mentor*in zu erarbeiten. Inhaltlich arbeitet der Fachtag Teil I die rechtlichen Rahmenbedingungen, die fachlichen Anforderungen an die Pädagog*innen sowie die Anforderungen an den Träger auf.

Darauf aufbauend findet im 6-monatigen Rhythmus der Fachtag  Teil II als Präsenzveranstaltung statt, bei welchem alle neu hinzugekommenen Pädagog*innen miteinander in den Austausch gehen, um sich zu vernetzen, fachlich weiterzuentwickeln und die haug&partner unternehmensgruppe als Ganzes kennenzulernen. Die Gestaltung des Fachtages als Hybridveranstaltung begründet sich einerseits in den wachsenden digitalen Möglichkeiten, welche die haug&partner unternehmensgruppe als lernendes Unternehmen nutzen möchte. Andererseits expandiert die unternehmensgruppe weiter im In- und Ausland: In den letzten Monaten sind unter anderem weitere Stellen in Brandenburg und Italien hinzugekommen. Dieser Expansion und Dezentralität möchte die haug&parter unternehmensgruppe mit der Hybridveranstaltung nachkommen.  Organisiert wird der Fachtag von der albakademie, welche für ihre Schwesterfirmen alle unternehmensgruppenübergreifenden Veranstaltungen gestaltet.

Nach einer Begrüßung durch Frau Lara-Katharina Haug (Geschäftsführung der albakademie) und einem Input zu den Werten und Leitlinien der Trägergruppe von Herrn Joshua Haug (Unternehmensgruppenkoordination) starteten die Teilnehmer*innen in die Methodik des Wold-Cafés. Dieses thematisierte in fünf Zeitblöcken die Themen „Pädagogik und Alltag“, „Krisen und Chancen“, Persönliche Voraussetzungen und fachliche Eignung“, „Öffentlichkeit und Privatsphäre“ sowie „Die eigene Familie und das soziale Umfeld“. Inhaltlich begleitet wurde der Fachtag von den Leitungen AihG und ISE aller Einzelunternehmen der haug&partner unternehmensgruppe.

Zum Abschluss des Fachtages wurde von den Teilnehmer*innen ein sehr positives Resümee gezogen: Die Balance zwischen fachlichem Input und der umfassenden Möglichkeit zum Austausch wurden als bereichernd und wichtig für den Start in die neue Tätigkeit wahrgenommen.


Ende der Tätigkeit der Gesamtleitung von Herrn Rainer Haug und Frau Johanna Klebl-Haug

Die haug&partner unternehmensgruppe gibt das Ende der Tätigkeit des Gesamtleiters Herr Rainer Haug und der stellvertretenden Gesamtleiterin Frau Johanna Klebl-Haug bekannt.

Nach der Gründung der hwp gGmbH im Jahr 2009 – in Folge „haug&partner unternehmensgruppe“ – und der 13-jährigen Führung der Trägergruppe, werden Herr Haug und Frau Klebl-Haug ab dem 01.07.2022 ausschließlich in ihrer Funktion als Gesellschafter*innen der Einzelunternehmen der haug&partner unternehmensgruppe weiter tätig sein und die damit verbundenen Aufgaben wahrnehmen.

Ein Blick in die Zahlen der Unternehmensgruppe zeigt zu welch bedeutenden Trägergruppe die haug&partner unternehmensgruppe in den vergangenen Jahren herangewachsen ist: Seit Gründung wurden in der haug&partner unternehmensgruppe mit ihren aktuell 7 Gesellschaften weit über 1000 junge Menschen in 230 Betreuungsangeboten betreut. Darüber hinaus zeigen die geringen Abbruchszahlen, dass die Unternehmensgruppe nicht nur personell, sondern auch fachlich sehr gut aufgestellt ist und der Blick in die Zukunft äußerst positiv und vielversprechend ist.

Dass sich diese Entwicklung fortsetzt und den betreuten Kindern und Jugendlichen weiterhin ein Platz angeboten wird, an dem sie sich entwickeln können und an welchem sie durch alle Höhen und Tiefen gehen können – dem werden Herr Haug und Frau Johanna Klebl-Haug auch weiter in ihrer gestaltenden und steuernden Funktion als Gesellschafter Rechnung tragen.

Herr Joshua Haug wird zukünftig die Funktion des Koordinators der haug&partner unternehmensgruppe bekleiden und den Anspruch der Unternehmensgruppe, durch das Zusammenwirken aller Gesellschaften Synergieeffekte zu generieren, fördern und weiterentwickeln.

Die gesamte haug&partner unternehmensgruppe dankt Herrn Rainer Haug und Frau Johanna Klebl-Haug herzlich für ihr großes Engagement, welches die haug&partner unternehmensgruppe und ihre Einzelunternehmen zu dem hat werden lassen, was sie heute darstellt.

 


Alltagspartizipation bei h&p Berlin/Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH

Eine grundlegende Beteiligung der zu betreuenden jungen Menschen an allem, was ihre Person und ihre Lebenswelt betreffen, ist unsere prinzipielle Pflicht als pädagogisch Handelnde. Dies im Alltag der Kinder- und Jugendhilfe zu verwirklichen, gehört zu den wesentlichen Aufgaben sowohl der freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe als auch der dort tätigen Fachkräfte. h&p Berlin/Brandenburg gGmbH möchte dieses Recht auf Beteiligung der jungen Menschen an all ihren sie betreffenden Lebensthemen umsetzen.

h&p Berlin/Brandenburg gGmbH möchte Partizipation als einen kontinuierlichen, verbindlichen, allumfassenden Prozess definieren. Begibt man sich auf die Suche, was Partizipation bedeutet, fallen zwei wesentliche Aspekte, die sich nicht nur gegenseitig bedingen, sondern auch stärken: Empowerment und Ownership.

Partizipation muss dort beginnen, wo junge Menschen gesehen und gehört werden – wo sie ernst genommen werden auch bei scheinbar kleinen Anliegen.

Sie endet dort, wo der junge Mensch als Gestaltender und Akteur des eigenen Lebensweges akzeptiert ist.

Dabei sollten folgende Prinzipien ihre Umsetzung finden:
  • Prinzip der Information: Der junge Mensch muss wissen, worum es geht.
  • Prinzip der Transparenz: Der junge Mensch muss wissen, wie er sich verständlich machen kann und wie er Gehör findet.
  • Prinzip der Freiwilligkeit: Der junge Mensch kann selbst entscheiden, wie, ob und in welchem Umfang er von seinen Rechten Gebrauch macht.
  • Prinzip der Verlässlichkeit: Der junge Mensch muss sich auf die Erwachsenen verlassen können.
  • Prinzip der individuellen Begleitung: Der jungensch wird von den Erwachsenen individuell begleitet und unterstützt.
Was bedeutet dies für das fachliche Handeln der pädagogischen Fachkräfte und für die Verantwortung des Trägers?

Als pädagogische Fachkräfte stehen wir in einem Spannungsverhältnis zwischen einerseits dem Anspruch der jungen Menschen auf Partizipation und anderseits der Kenntnis über den Hilfebedarf und die Defizite des jungen Menschen.

Der Umgang mit dieser unauflösbaren Ambivalenz erfordert von den Erwachsenen eine kontinuierliche Reflexion der eigenen Rolle: die Partizipationsrechte der jungen Menschen verringern nicht, dass die begleitenden Erwachsenen auch explizite Kontrollaufträge haben.

Diese Widersprüchlichkeit der Anforderungen an die Erwachsenen erfordert ein hohes Maß an fachlicher Kompetenz. Daraus leitet sich eine hohe Verantwortung für die Träger der freien Kinder- und Jugendhilfe ab.

Im Alltag der Kinder- und Jugendhilfe lässt sich Partizipation nur dann umsetzen, wenn auch die Strukturen der Kinder- und Jugendhilfe beteiligungsfreundlich sind. Die Schaffung dieser strukturellen Voraussetzungen liegt eindeutig in der Verantwortung der Träger. Die Umsetzung muss in gemeinsamer Zusammenarbeit zwischen den innewohnenden Fachkräften der Angebote häuslicher Gemeinschaft und des Trägers geschehen.

Partizipation wird in der haug&partner unternehmensgruppe im Sinne einer Alltagspartizipation verstanden.

Hierbei liegt das pädagogische Grundverständnis zugrunde, dass die Gewährleistung der Partizipation der jungen Menschen bei all ihren sie betreffenden Lebensthemen die notwendige Grundlage zur Förderung einer Persönlichkeitsentwicklung ist, die zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit und somit zur Förderung der Mündigkeit des jungen Menschen führt.

Das verlangt von den betreuenden Erwachsenen zum einen, deutlich Position zu beziehen und zum andern, jungen Menschen ernst gemeinte Gestaltungsmöglichkeiten in wesentlichen Bereichen ihrer Lebenswelt einzuräumen.

h&p Berlin/Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH.

Trägerwechsel zu h&p Berlin/Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH!

h&p Berlin/Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH möchte auf Grundlage langjähriger Erfahrung sowie einem bestehenden Wertesystem jungen Menschen in deren Leben Orientierung, Teilhabe, Integration und Solidarität gewährleisten. Hierzu arbeiten wir mit unseren internen und externen Partnern Hand in Hand – so möchten wir eine Pädagogik mit Weitblick und notwendiger Vielfalt gewährleisten.

Auch bereits bestehende Erziehungsstellen, Familienwohngruppen und Pflegefamilien heißen wir bei h&p Berlin/Brandenburg GmbH herzlich willkommen!

Haben Sie Interesse an einem Trägerwechsel? Die Gründe und Argumente hierfür können vielfältig sein:

  • h&p Berlin/Brandenburg GmbH garantiert für einen kostenlosen Trägerwechsel: bundesweit beraten wir Sie kostenlos und anonym zu einem möglichen Wechsel des Trägers: wir informieren Sie gerne über uns als erfahrenen Kinder- und Jugendhilfeträger und unserem Angebot, erarbeiten gemeinsam mit Ihnen auf Wunsch vor Ort eine Perspektive und verhandeln individuell mit Ihnen unsere Kooperation. Dabei werden Ihnen die zugrunde liegenden Entgeltvereinbarungen transparent zugänglich gemacht. Sie erhalten vollumfängliche Information über die vereinbarten Tagessätze und die vergüteten Leistungen des Trägers.

 

  • h&p Berlin/Brandenburg GmbH garantiert einen risikolosen Trägerwechsel:  im Sozialgesetzbuch ist die freie Trägerwahl im Rahmen des Wunsch- und Wahlrechts gesetzlich geregelt. Sie brauchen keine Angst zu haben, dass sie während oder nach einem Trägerwechsel die bei Ihnen untergebrachten jungen Menschen verlieren. Mit unserer netzwerkartigen und überregionalen Struktur sind wir in der Lage, den Jugendämtern eine zeitnahe, regionsspezifische und eng am individuellen Hilfebedarf der Kinder und Jugendlichen orientierte Unterbringung zu gewährleisten. h&p Berlin/Brandenburg GmbH übernimmt für Sie die vollständige Abwicklung des Wechsels in Zusammenarbeit mit allen am Hilfeprozess beteiligten Parteien.

 

  • h&p Berlin/Brandenburg GmbH garantiert unterstützte Weiterentwicklung: Die Ziele und Visionen des Trägers sind geprägt von seiner pädagogischen Grundidee: Inklusion – eine Pädagogik der Vielfalt. Alle jungen Menschen haben ein Recht auf eine positive Persönlichkeitsentwicklung und unser Ziel ist es, unsere Angebote hierfür optimal aufzustellen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir unsere Konzeptionen ständig weiter, um den aktuellen Anforderungen und Gegebenheiten Rechnung zu tragen. Dabei steht im Vordergrund, den jungen Menschen, deren Familiengefüge, seinem sozialen Umfeld und seiner einzigartigen Biografie durch die pädagogische Arbeit und Schaffung von individuellen Angeboten gerecht werden zu können. h&p Berlin/Brandenburg GmbH unterstützt sie u.a. durch
  • Regelmäßige Fachberatung vor Ort zur Steuerung des Hilfeplanprozesses.
  • Begleitung der Hilfeplangespräche und deren Umsetzung.
  • Rund-um-die-Uhr-Bereitschaftsdienst.
  • Versicherungsleistungen
  • Übernahme der Abrechnungen.
  • Vernetzung vor Ort auf regionaler, landes- und bundesweiter Ebene mit weiteren Angeboten in häuslicher Gemeinschaft für einen fachlichen Austausch.
  • die Mitgestaltung interdisziplinärer Kooperationen.
  • Finanzierung externer Supervision.
  • Durchführung von Fachtagungen.
  • konzeptionelle Weiterentwicklung
Für weitere Informationen und ein erstes Kennenlernen, nehmen Sie gerne jederzeit Kontakt auf:

h&p Berlin/Brandenburg GmbH

Joshua Haug

Landsberger Straße 218

12623 Berlin

j.haug@hup-jugendhilfe-nord.de

Mobil 0151 55928314

h&p Berlin/Brandenburg Kinder,- Jugend- und Familienhilfe GmbH

 


Erfolgreicher Start der Digitalen Fachreihe 2022: Einführung in das KJSG

Am 10.02.2022 fand die Auftaktveranstaltung der Digitalen Fachreihe 2022 der haug&partner unternehmensgruppe unter Leitung der albakademie statt. Unter dem Thema  „Einführung in das Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG)“ trafen sich pädagogische Fachkräfte aus allen Einzelunternehmen der haug&partner unternehmensgruppe digital zusammen. Herr Reinhard Glatzel leitete mit umfangreichen Expertenwissen und zahlreichen Beispielen aus der Praxis durch die Veranstaltung und führte die Teilnehmer*innen in die wesentlichen Neuregelungen der KJSG-Reform ein.

Schwerpunkte waren der verbesserte Kinder- und Jugendschutz, die Hilfen für junge Menschen außerhalb ihrer Herkunftsfamilie, die Hilfen aus einer Hand für junge Menschen mit und ohne Behinderungen sowie die umfangreiche Prävention vor Ort.

„Ein spannender und lebendiger Einblick in das neue Gesetz und seine Entstehungsgeschichte. Besonders spannend waren die Diskussionen während des Vortrags, die durch Herr Glatzel fachkundig geleitet wurden.“ – so eine erste Reaktion zu der Auftaktveranstaltung der Digitalen Fachreihe.

Folgen werden im Laufe des Jahres 13 weitere Fachtage, die Einblicke in die relevanten Themen der aktuellen Kinder- und Jugendhilfepraxis geben. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der albakademie.

h&p Berlin/Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH

Ein wesentlicher Pfeiler der Pädagogik: Partizipation der jungen Menschen

Demokratische Haltungen und Einstellungen werden im Zusammenleben durch Prozesse des Erlebens und des Erfahrens entwickelt und gefestigt. Damit junge Menschen Demokratie als gesellschaftliche Lebensform auf individueller Ebene kennenlernen und entsprechend handeln können, sind partizipierende Erfahrungen bei allen für sie wichtige Lebensthemen ihres Lebens wichtig. Dieser demokratiepädagogische Ansatz kommt in den Erziehungsstellen der h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH eine sehr hohe Bedeutung zu. Die Alltagspartizipation als wesentliche Form, um die Wirkmächtigkeit der Partizipation für junge Menschen gelingen zu lassen, ist konzeptionell fest verankert in allen familienanalogen Betreuungsangeboten des Trägers h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH. Sich selbst in allen alltäglichen und aber auch gewichtigen Prozessen kindgemäß und altersgemäß als Gestaltender der eigenen Lebensthemen zu erleben, wo sonst als im Alltag kann dies für den jungen Menschen mehr Bedeutung, mehr Gewicht und mehr Brisanz haben. Der Augenblick, das Hier und Jetzt, ist zunächst im Kindes- und Jugendalter die wichtigste zeitliche Dimension, in der sich die jungen Menschen wahrnehmen und spüren. Darin begründet sich die hohe Bedeutung und die tiefgreifende Wirkung der Alltagspartizipation.

Diese Form der Alltagspartizipation findet sich wieder in den familienanalogen Erziehungsstellender h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH. Denn im Miteinander des Alltagslebens spielen sich die wichtigen und wesentlichen Prozesse gelebter Partizipation ab: im stetigen Dialog über die Gestaltung verschiedener Alltagssituationen, im Diskurs über unterschiedliche Sichtweisen, im Akzeptieren, dass das Gegenüber eine andere Haltung hat und die Konsequenzen aus Entscheidungen selbst zu tragen sind. Dies erfordert seitens den begleitenden Erwachsenen Zeit, Geduld, Verständnis, Verantwortungsübergabe und manchmal auch Machtübergabe an den zu betreuenden jungen Menschen. Aber: Es sind genau dies die ganz wesentlichen Prozesse, die dem jungen Menschen die Erfahrungen ermöglichen, dass er selbstwirksam agieren kann und Verantwortung trägt, für Prozesse, die ihn betreffen. Die Erziehungsstellen der h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH gewährleisten durch die Alltagspartizipation der jungen Menschen eine wesentliche Lernplattform des Demokratieerlebens.

h&p Berlin/Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH

Der Jahresbericht 2021 der haug&partner unternehmensgruppe ist da!

Zum Beginn des neuen Jahres 2022 berichtet die haug&partner unternehmensgruppe über die Entwicklungen, Ereignisse und Fortschritte im vergangenen Jahr in dem neu erschienenen Jahresbericht 2021.

Den Jahresbericht 2021 der haug&partner unternehmensgruppe finden Sie hier: Jahresbericht_2021


Ein interessanter Ausblick ins kommende Jahr bei h&p Berlin/ Brandenburg GmbH

Mit vielerlei interessanten und neuen Angeboten bietet die h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe GmbH den Pädagog*innen sowie den jungen Menschen der Erziehungsstellen ein abwechslungsreiches und anregendes Jahresprogramm. Herr Joshua Haug, Geschäftsführer der h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe GmbH, blickt erwartungsvoll in das kommende Jahr: „Auch wenn in den nächsten Monaten die Pandemie noch weiterhin viele Herausforderungen an uns alle stellen wird, so darf man auch mit freudiger Neugier ins neue Jahr blicken. Schon Antoine de Saint-Exupery sagte: Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen. In diesem Sinne wollen wir das neue Jahr gestalten.“ Daher läuft die Planung für die kommende Zeit bereits auf Hochtouren: das Jahresthema „Partizipation mit Wirkung“ wird bereits intensiv vorbereitet. Neben rechtlichen Aspekten wird die Kompetenzerweiterung einen großen Raum einnehmen. Im Besonderen stellt dieses Jahresthema die Beteiligung der jungen Menschen beim Träger h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe GmbH noch deutlicher in den Mittelpunkt.

bei h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe GmbH


„Partizipation mit Wirkung“ im Jahr 2022 der haug&partner unternehmensgruppe

Der verstärkte Blick auf die umfassende Beteiligung der betreuten Menschen wird die haug&partner unternehmensgruppe gebündelt unter dem Jahresthema „Partizipation mit Wirkung“ durch das Jahr 2022 leiten. Die Beteiligung der jungen Menschen in allen Bereichen, die ihre Lebenswelt berühren, wird in der haug&partner unternehmensgruppe sowohl auf der Ebene der Systempartizipation, den institutionell festgelegten Beteiligungsformen, als auch auf der Ebene der Partizipationskultur, welche sich in den Alltagshandlungen der Akteur*innen niederschlägt, umfassend gelebt und stellt eine Grundanforderung an alle in ihr agierenden Personen dar. Dennoch gewinnt die Thematik vor dem Hintergrund des neuen Kinder- und Jugendstärkungsgesetzes, welches die Bedeutung der Partizipation junger Menschen in der Fremdunterbringung explizit benennt, noch einmal an Relevanz. Darauf aufbauend soll der Blick im Jahr 2022 besonders verstärkt auf die Beteiligung im praktischen Alltag der jungen Menschen und der betreuenden Pädagog*innen gelenkt werden, um diese zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen und weiterzuentwickeln.

Hier wird die haug&partner unternehmensgruppe ihre Stärke – die Pädagogik mit Vielfalt – nutzen und in einen aktiven, vernetzten Austauschprozess gehen, dem die Erfahrungswerte der haug&partner unternehmensgruppen in verschiedenen Betreuungssettings und auf unterschiedlichen Ebenen zugrunde liegen. Ziel ist es die Beteiligung der jungen Menschen während des gesamten Betreuungsprozesses – von der Aufnahme bis zur Rückführung oder Verselbstständigung – alters- und entwicklungsadäquat zu gestalten.

Wir freuen uns auf ein partizipatives Jahr 2022!


Von der Mediennutzung zur Medienkompetenz – Aufgabe und Pflicht als Jugendhilfeträger

Kinder und Jugendliche wachsen heute in einer Gesellschaft auf, deren Kommunikation zunehmend durch elektronische Medien geprägt ist. Der Zugang zu Medien und die Fähigkeit sich ihrer zu bedienen, entscheidet über die Teilhabe am gesellschaftlichen Wissen und über die Möglichkeiten der Lebensgestaltung, nicht zuletzt auch über Berufschancen und politische Geschehnisse. Seit der Aufklärung gilt als demokratisches Bildungsziel die Mündigkeit der Bürgerinnen und Bürger. Um sich angesichts der Informationsfülle der medialen Angebote seines eigenen Verstandes bedienen (Kant), ein begründetes politisches Urteil treffen und gegebenenfalls politisch handeln zu können, bedarf es unter anderem Medienkompetenz. Sie gilt als eine der drei zentralen Schlüsselkompetenzen in einer Gesellschaft (Rychen/Salganik 2003).  Daher ist es als Einrichtung der Kinder– und Jugendhilfe unsere Aufgabe und Pflicht (!) die Medienkompetenz der zu betreuenden jungen Menschen zu fördern. ´

Diesem Ansatz folgend sollte eine lebendige Auseinandersetzung im Alltag entstehen. Hierbei wird deutlich, dass es nicht nur um die erzieherische Aufgabe geht, Kinder und Jugendliche in ihrer (Selbst-) Bildung zu begleiten. Einen ebenso hohen Stellenwert haben auch die fachliche Weiterentwicklung und die eigene Bildung der betreuenden Fachkräfte. Damit wird  die Vermittlung von Medienkompetenz dies zu einem intergenerationellem Auftrag.

Medienkompetenz als intergenerationelle Aufgabe bedeutet, die Medienkompetenz der Kinder und die der Erwachsenen zusammenzubringen. Unbestritten ist, dass junge Menschen heute durch das Aufwachsen in einer Mediengesellschaft in bestimmten Bereichen der Mediennutzung mehr können als die Erwachsenen . Somit sind es zunächst die Erwachsenen, die eine Kompetenzförderung im Umgang und Wissen um digitale Medien benötigen. Die Stärken der Erwachsenen liegen in anderen Bereichen: des Sozialen, des Allgemeinwissens und auch im kritischen Umgang! Somit geht es in unserem konzeptionellen Ansatz darum, sich dieser jeweiligen Stärken und Schwächen bewusst zu werden, damit sie sich gegenseitig ergänzen können. In diesem Sinne sollte Medienkompetenz als eine als eine Aufgabe über Generationen hinweg verstanden werden, die sich am Modell des gemeinsamen Lernens orientiert.

Für die h&p Baden- Württemberg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe gGmbH gilt: der Zugang zu Medien und die Fähigkeit sich ihrer zu bedienen, entscheidet über die Teilhabe am gesellschaftlichen Wissen und über die Möglichkeiten der Lebensgestaltung, nicht zuletzt auch über Berufschancen. Diese Chance muss für jeden zu betreuenden Menschen auf vielfältige Weise genutzt und gewährleistet werden.

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Neue Geschäftsstelle der h&p Berlin/Brandenburg GmbH in Berlin eröffnet

Die h&p Berlin/Brandenburg GmbH freut sich über die Eröffnung ihrer Geschäftsstelle in Berlin (Landsberger Str. 218, Berlin-Mahlsdorf) im B1 Business Park.

In der direkten Umgebung haben sich viele erfolgreiche Unternehmen angesiedelt. Der B1 Business Park ist aufgrund der modernen und funktionalen Bauweise, sowie der Hochwertigkeit der Flächen ein innovativer und gefragter Standort für Unternehmen.

Dabei ist er perfekt an den öffentlichen Nah- und Fernverkehr, sowie an die Autobahn angeschlossen.

Das moderne Büro schafft ein angenehmes Arbeitsklima und bietet Raum für weiteres Wachstum. Es steht allen Kolleg*innen für Beratungen und Gespräche mit Stakeholder*innen zur Verfügung

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Neue Fachberatung der Angebote in häuslicher Gemeinschaft

Für die Fachberatung der Angebote in häuslicher Gemeinschaft in Berlin/Brandenburg ist Peter Ellmann seit dem 01.10.2021 zuständig. Als Fachberater stellt er die Schnittstelle zwischen Kind, Erziehungsstelle/Familienwohngruppe, Ämtern, externen Hilfeleistern und der h&p Berlin/Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH dar.

Herr Ellmann ist seit 2004 Dipl. Sozialarbeiter/-pädagoge (FH) und hat durch seine Tätigkeiten als Einzelfallhelfer, Integrationserzieher, pädagogischer Leiter und vor allem als Schulsozialarbeiter umfangreiche Erfahrungen im sozialpädagogischen Handlungsfeld der Kinder- und Jugendarbeit. Mit besonderem Blick auf familiensystemische, trauma- und migrationsbedingte Multiproblemlagen, Kita und Schule, auch mit Kinderschutz- oder anderen familiengerichtlichen Verfahren wird eine breit gefächerte Unterstützung der Betreuenden und des Kindes möglich.

Die h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe GmbH freut sich über den kompetenten Zuwachs und auf die Zusammenarbeit!

h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe GmbH


Frequently Asked Questions (FAQ`s) zum Thema „Betreuungsstelle werden“

 

In familienanalogen Betreuungsstellen leben Kinder oder Jugendliche, die nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können, im Haushalt einer sozialpädagogischen Fachkraft und werden dort rund um die Uhr betreut. Dort erhalten diese jungen Menschen die benötigte Unterstützung und leben zugleich in einem familienanalogen Rahmen. Familienanaloge Betreuungsstellen sind „öffentliche Familien“ mit innewohnenden Fachkräften – eine besondere und wertvolle Form der öffentlichen Erziehung.

Wenn Sie sich vorstellen können, Leben und Arbeiten neu miteinander zu verbinden und ein oder mehrere Kinder/ Jugendliche in Ihre Familie/ Ihren eigenen Haushalt aufzunehmen und zu betreuen, dann könnte die Gründung einer Betreuungsstelle genau das Richtige für Sie sein!

Im Folgenden finden Sie eine Zusammenstellung von Informationen zu besonders häufig gestellten Fragen, z.B.

  • Welche Voraussetzung muss ich erfüllen?
  • Was muss ich tun, um eine familienanaloge Betreuungsstelle bei der h&p Berlin/Brandenburg GmbH zu werden?
  • Wie lange dauert es, bis ich als Betreuungsstelle starten kann?
  • Wie viel verdiene ich und was sind meine Aufgaben?

https://online.fliphtml5.com/vmpjh/apxn/

Sollte Ihre Frage nicht dabei ist, schreiben Sie uns gerne an! Wir setzen uns zeitnah mit Ihnen in Verbindung.

h&p Berlin/Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH

Kinderrechte malen in den Betreuungsstellen zum Weltkindertag

Unter dem diesjährigen Motto „Kinderrechte jetzt!“ wird heute am 20.September der Weltkindertag gefeiert. Für die haug&partner unternehmensgruppe ist es ein zentrales Anliegen, die Kinderrechte und ihre Bedeutung in unserer Gesellschaft zu betonen. Dafür werden die betreuten jungen Menschen in den Betreuungsstellen fortlaufend und umfassend über ihre Rechte informiert und durch Mitmachprojekte und -aktionen immer wieder dazu ermutigt sich mit ihren persönlichen Rechten und den Kinderrechten weltweit auseinanderzusetzen.

Für den Weltkindertag 2021 sind die Pädagog*innen und die betreuten jungen Menschen der haug&partner unternehmensgruppe dazu aufgerufen, sich an der Aktion „Kinderrechte malen!“ zu beteiligen und mit kunterbunten Kreidebildern ihre Wünsche und Ideen zu den Kinderrechten an diesem Tag auf die Straße zu malen. Dafür haben alle Kinder und junge Menschen zwischen 4 – 12 Jahren ein Kreidepäckchen und eine Anleitung zu der Aktion zugesendet bekommen.

Wir wünschen einen tollen Weltkindertag und freuen uns auf die bunten Kreidebilder!


Neue Leitung der Angebote in häuslicher Gemeinschaft bei der h&p Berlin/Brandenburg GmbH

Mit dem Start der h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe GmbH ist seit dem 15.8.2021 Elisabeth Dres als Leitung der Angebote in häuslicher Gemeinschaft für alle Fragen und Anliegen in Berlin und Brandenburg zuständig.

Frau Dres ist Diplom-Sozialpädagogin und hat einen Abschluss in Social Management, MSc. Sie verfügt über langjährige Erfahrungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe, sowohl in unterschiedlichsten sozialpädagogischen Arbeitsfeldern mit Kindern, Jugendlichen und Familien, im Bildungsbereich als Dozentin und Lehrkraft als auch auf Managementebene.

Zusätzlich bringt Frau Dres weiterführenden Qualifikationen als systemische Beraterin, Supervisorin und Coach mit.

Die h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe GmbH freut sich über den kompetenten Zuwachs und auf die Zusammenarbeit!

h&p Berlin/Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH

Pädagog*innen zur Gründung einer Erziehungsstelle oder Familienwohngruppe gesucht

Die h&p Berlin/Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH ist ein freier Träger der Jugendhilfe und Spezialistin für Betreuungsstellen.

Wir suchen sozialpädagogische Fachkräfte, die mit der h&p Berlin/Brandenburg GmbH eine Betreuungsstelle gründen möchten.

Als Betreuungsstelle (auch Erziehungsstelle, Familienwohngruppe, sozialpädagogische Wohngemeinschaft, sozialpädagogische Lebensgemeinschaft (SPLG)) nehmen Sie Kinder/Jugendliche als sozialpädagogische Fachkraft in Ihren eigenen Haushalt auf und betreuen sie somit im eigenen familiären und häuslichen Umfeld. Dies bedeutet für Sie als Fachkraft und Ihre Familie, dass Sie Leben und Arbeiten nachhaltig miteinander verbinden können. In einer Betreuungsstelle werden 1-4 junge Menschen im Alter von 0-18 Jahren aufgenommen, die eine fachliche Betreuung und intensive Zuwendung benötigen. Betreuungsstellen sind häufig die Alternative zu einer Unterbringung der jungen Menschen in stationären Wohngruppen. Die Betreuung erfolgt in aller Regel mittel- oder langfristig, bis eine Rückkehr in die eigene Familie stattfinden kann oder die oder der junge Mensch sich verselbstständigt.

Wir suchen in Berlin und Brandenburg sozialpädagogische Fachkräfte, die sich vorstellen können, in ihrem ihrer Wohnung oder ihrem Haus eine Betreuungsstelle zu gründen.

Dabei sind wir für alle Lebens-/Familienkonzepte offen – Betreuungsstellen können nicht nur in einer „klassischen“ Familienkonstellation stattfinden.

Sie werden von der h&p Berlin/Brandenburg GmbH im gesamten Betreuungsverlauf (von der Klärung einer Aufnahme bis zur Beendigung der Maßnahme) durch eine Fachberatung begleitet und unterstützt. Die h&p Berlin/Brandenburg GmbH ist für Sie 365 Tage im Jahr, 24 h für Sie erreichbar.

Als Träger bietet die h&p Berlin/Brandenburg GmbH ihren Betreuungsstellen:

  • Die Wahl zwischen einer Festanstellung oder einer Honorartätigkeit
  • Verdienst von mindestens 2700 Euro/Monat pro Kind/Jugendlichen in Betreuung
  • Regelmäßige, persönliche, fachkompetente Beratung durch eine*n feste*n Fachberater*in
  • 24h-Notfalltelefon im Krisenfall
  • fachlich kompetente Unterstützung bei Verwaltungstätigkeiten
  • Finanzielle Sicherheit
  • Passgenaue und schnelle Belegung freier Plätze
  • Vernetzung mit anderen Betreuungsstellen, Regionaltreffen
  • Supervisions- und Fortbildungsmöglichkeiten

Was Sie als Betreuungsstelle mitbringen:

  • Eine Qualifikation als Erzieher*in, Jugend- und Heimerzieher*in, Sozialpädagog*in oder verwandte Berufe
  • Ein Kinder- oder Jugendzimmer für jeden jungen Menschen, der aufgenommen wird
  • Die Bereitschaft tragfähige Beziehungen auch über Krisen hinweg anzubieten

 

Sollten Sie sich die Gründung einer Erziehungsstelle oder Familienwohngruppe vorstellen können, freuen wir uns über Kontaktaufnahme!

h&p Berlin/Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH
z. Hd. Herr Joshua Haug
Landsbergerstraße 218, 12623 Berlin

j.haug@hup-jugendhilfe-nord.de


Biografiearbeit in den Betreuungsstellen: Ordnerset „Biografie- und Lebensordner“

Der Lebensweg von Kindern und Jugendlichen in der stationären Jugendhilfe ist nicht selten von mehreren Ortswechseln, Verabschiedungen und (Beziehungs-)Abbrüchen geprägt. Da in wechselnden Settings eine fortlaufende Erinnerungsarbeit häufig nicht stattfindet, können wichtige Basisinformationen des jungen Menschen schnell verloren gehen. Es entstehen Lücken im Wissen über die eigene Biografie des Kindes – ein sicheres Fundament der Erinnerung und Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte fehlt. Gleichzeitig beeinflusst das Wissen über positive und negative Ereignisse im eigenen Lebensweg das weitere Handeln, Denken und Wahrnehmen eines heranwachsenden jungen Menschen.

Die Biografiearbeit bietet den jungen Menschen die Möglichkeit, den eigenen Lebensweg zu erforschen und Antworten auf Fragen der Identität zu finden. Dies soll die Kinder und Jugendlichen dabei unterstützen, das Bild von sich selbst zu klären und Identität sowie Selbstvertrauen zu erhalten. Ziel ist es, einen erklärbaren Zusammenhang zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu schaffen und damit ein stimmiges Selbstbild zu erhalten, mit welchem die jungen Menschen die bestmögliche Grundlage erhalten, um in ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu starten.

Um die betreuten jungen Menschen sowie die betreuenden Pädagog*innen innerhalb der haug&partner unternehmensgruppe in der Biografiearbeit zu unterstützen, erhält jeder betreute junge Mensch bei Betreuungsbeginn künftig das Set „Lebensordner und Biografieordner“: Der Lebensordner dient den jungen Menschen als organisierter Ablageort für alle persönlichen Unterlagen. Der Biografieordner zielt auf die Biografiearbeit mit dem jungen Menschen ab und dient als persönliches Biografiearchiv. Das Set gehört von da an ihm und soll ihn auf seinem weiteren Lebensweg begleiten. Bei einem Wechsel des Lebensortes sollen die Ordner von den jungen Menschen mitgenommen und weitergeführt werden.

Mit diesem Ordnerset möchte die haug&partner unternehmensgruppe einen Beitrag in der Erarbeitung der persönlichen Lebensgeschichte leisten und damit die jungen Menschen in der Entwicklung zu einer selbstbestimmten Persönlichkeit unterstützen.

Bei der Bearbeitung der Ordner werden die jungen Menschen in einer vertrauten Beziehung und Atmosphäre von den pädagogischen Fachkräften innerhalb der haug&partner unternehmensgruppe unterstützt und begleitet.


Jahresthema 2021: Digitale Herausforderungen, Chancen und Perspektiven

Wie kein anderes Jahr hat das Jahr 2020 mit der Corona-Krise auch die haug&partner unternehmensgruppe als Trägergruppe im Bereich der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe vor große Herausforderungen nicht nur im pädagogischen Alltag gestellt. Einhergehend mit den Veränderungen des Alltags rückte dabei unweigerlich der Themenkomplex der Digitalisierung in den Fokus. Es wurde deutlich, welche Möglichkeiten die digitalen Medien schon heute bieten und wie angewiesen wir mitunter auf diese sind – aber auch welche Hürden zur Nutzung der digitalen Möglichkeiten derzeit noch bestehen können.

Auf Grund dessen setzt sich die haug&partner unternehmensgruppe deshalb im laufenden Jahr mit dem Jahresthema:

„Digitale Herausforderungen, Chancen und Perspektiven“

auseinander.

Die mit der Digitalisierung einhergehenden Herausforderungen sind in der pädagogischen Praxis derzeit wohl das deutlich präsentere Thema vor den gleichzeitigen Chancen. Unzählige Fragen, mit denen nicht selten Konflikte einhergehen, treten dabei auf: Regeln und Grenzen müssen festgelegt werden, mögliche Konsequenzen umgesetzt werden und fortlaufende Diskussionen geführt werden. Klar ist, dass besonders für die heranwachsende Generation die Nutzung digitaler Medien ein ganz selbstverständlicher Bestandteil der Lebenswelt darstellt und nicht mehr wegzudenken ist. Damit stehen die pädagogischen Fachkräfte vor der Aufgabe, die digitalen Medien in ihren Alltag zu integrieren. Um die Herausforderungen zu erleichtern und möglicherweise bestehende Unsicherheiten zu nehmen, sollen im Jahr 2021 im Austausch mit den Kolleg*innen die Chancen, Möglichkeiten und Perspektiven der Digitalisierung reflektiert und bearbeitet werden.

Dass die Digitalisierung ein breites Band an Chancen mit sich bringt, hat uns die Corona-Krise unbestreitbar gezeigt: Medien bieten in verschiedenen Kontexten die Möglichkeit zur Kommunikation und Teilhabe. Darüber hinaus bringen die digitalen Medien eine vielfältige Palette mit sich, sich über und mit Medien (weiter) zu bilden. Diese Chancen müssen nun mit einem fokussierten Blick auf die Kinder- und Jugendhilfe herausgearbeitet werden: Wie können digitale Medien unterstützend im pädagogischen Alltag eingesetzt werden? Welche neuen Möglichkeiten eröffnen sich für die pädagogischen Angebote und auch für die dahinterstehenden internen Verwaltungsabläufe?

Perspektivisch gilt es, sich auf die mediatisierte Lebenswirklichkeit junger Menschen einzustellen und diese im pädagogischen Kontext mitzugestalten. Ziel ist die Wahrnehmung digitaler Herausforderungen und Chancen und die damit einhergehende Verantwortung, sich digitale Kompetenzen anzueignen und diese an die jungen Menschen zu vermitteln. Nur dadurch kann ein verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien herbeigeführt werden. Die Mitarbeitenden der haug&partner unternehmensgruppe, besonders aber die Kinder und Jugendlichen, sollen souverän, selbstbestimmt und kritisch mit digitalen Medien umgehen können.

Wir freuen uns auf ein interessantes digitales Jahr 2021!

Pädagogik für junge Menschen mit der h&p Berlin/Brandenburg GmbH

Seit dem 15.8.2021 ist die h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe GmbH am Start: Sie bietet Pädagogik für junge Menschen und deren Bedarf nach Sicherheit und Orientierung; denn diesem Motto hat sich der Jugendhilfeträger h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend- und Familienhilfe GmbH verschrieben.

h&p Berlin/ Brandenburg Kinder -, Jugend und Familienhilfe gGmbH bietet familienintegrative Betreuungsangebote für junge Menschen in Berlin und Brandenburg an. Damit findet der Träger adäquate Antworten auf die Notwendigkeit, jungen Menschen eine individuelle, haltgebende und alltagsorientierte Begleitung zu ermöglichen. Durch familienintegrative Betreuungsangebote wird eine fachlich hochwertige, gelingende und wirksame Betreuungsform der Kinder- und Jugendhilfe gewährleistet.

Die Pädagog*innen in den familienintegrativen Betreuungsstellen sind sehr kompetente, erfahrene, fachlich versierte und ausgebildete Pädagog*innen. Sie bieten den jungen Menschen in ihrem persönlichen Umfeld ein Rund-um-die-Uhr Betreuungsangebot. Damit wird für Kinder und Jugendliche in der öffentlichen Erziehung die Möglichkeit gegeben werden, in einer Familie aufzuwachsen, ein Leben in „Normalität“ zu führen – in einem professionellen Kontext.

Diesen Ansatz verfolgt die h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe gGmbH mit ihren Betreuungsangeboten. Sie kann hierbei auf langjährige und vielfältige positive Erfahrungen zugreifen. Der Geschäftsführer, Herr Joshua Haug, ist in diesem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe bereits sehr erfahren und erfolgreich tätig. Frau Elisabeth Dres, Leitung der Angebote in häuslicher Gemeinschaft, führt diesen Bereich mit ihrer langjährigen Berufserfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe sowie Leitungserfahrung kompetent und umsichtig in allen pädagogischen Belangen.

h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe GmbH bietet Pädagogik für junge Menschen und deren Bedarf nach Sicherheit und Orientierung.

h&p Berlin/ Brandenburg Kinder-, Jugend-, Familienhilfe GmbH